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Klassenfahrt in die Erdgeschichte - MOLAMU und Schule Haben Sie früher in der Schule gelernt, dass sich vor 12.900 Jahren in der Westeifel eine verheerende Vulkan-Explosion ereignete, von der heute nur noch der Laacher See übrig geblieben ist, und die Asche damals bis nach Ober-Italien und Schweden transportiert wurde ? Sicher: nur ein Beispiel - dennoch eines unter vielen, das zeigt, dass Heimatkunde nicht langweilig sein muss. Im Gegenteil: Solche Dinge eignen sich sogar in besonderem Maße, Fragen aus ganz anderen Fachgebieten zu erörtern (Chemie, Physik, Mathematik, ...). |
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Z.B. Interdisziplinäres Projekt "Dem Vulkan auf der Spur" Ist dieses Thema an sich schon sehr interessant - wird es noch viel besser, wenn man weiß, dass diese Vulkan-Asche (= Laacher See Tephra bzw. - Bimstuff) z.B. in großen Teilen Hessens und in Rheinland-Pfalz selbst in kleineren Bachauen zu finden ist, und die SchülerInnen sie selbst ans Tageslicht befördern können. Werden beim anschließenden Mikroskopieren dann noch Pflanzenreste darin entdeckt, die nachweislich am Ende der letzten Eiszeit bzw. der Altsteinzeit da hineingeraten sind, hat man nicht nur ein sehr spannendes und komplexes Thema sondern in der Regel auch die Aufmerksamkeit der Zuhörer. |
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Schule und Museum - Museum in der Schule Wie bereits bemerkt, ist dies nur eines von vielen Beispielen, dennoch beschreibt es recht genau die interdisziplinäre Ausrichtung des MOLAMU, insbesondere im Rahmen schulischer Projektarbeit. So haben viele erfolgreiche Einzel-Veranstaltungen übereinstimmend gezeigt, dass mit diesen speziellen Angeboten u.a. entscheidend zur Motivation von Schülerinnen und Schülern beigetragen werden kann, sich mit neuen Thematiken auseinander zu setzen. Dies gilt insbesondere für die Fächer Geschichte, Erdkunde und Biologie (u.a. Evolution, Phänomene des Eiszeitalters u.v.m.). Daneben werden stets auch Fragen aus den Bereichen Chemie, Physik, Mathematik und Sozialkunde angeschnitten. So motiviert gerade die aktive Beschäftigung mit der (eigenen) (Ur-)Geschichte entscheidend dazu, sich neuen Fragestellungen zu nähern - dies zeigen sowohl die Reaktionen der Schülerinnen und Schüler als auch die Rückmeldungen der beteiligten Pädagogen (s. auch Presse/Referenzen). Während sich im Grundschul- und Kindergartenalter vor allem kombinierte Geo-Natur-Erlebnistage bewährt haben, sind für die Klassenstufen 6-8 besonders die interdisziplinär ausgerichteten Steinzeit-Erlebnis-Veranstaltungen geeignet, Begeisterung für die neuen Fachgebiete hervorzurufen. Genauere Informationen über den möglichen Ablauf von Projekttagen sind auch hier der Rubrik "Programm" zu entnehmen; für detaillierte Auskünfte stehen wir auch jederzeit persönlich zur Verfügung. |
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www.mobileslandschaftsmuseum.de letzte Aktualisierung 20.01.2012 |
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